Lena Dick-Leitner

Dipl. Pflegefachfrau HF, Projektleitung | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1983 geboren und in Biberist aufgewachsen, verbrachte ich meine Jugendzeit im schönen Bucheggberg, wo ich auch heute mit meiner Familie zu Hause bin.
Nach der Matura und einem 2-jährigen Exkurs an die Berner Universität entschied ich mich, in der Solothurner Spitäler AG eine Ausbildung zur Dipl. Pflegefachfrau HF zu absolvieren, welche ich 2010 abschloss. Bereits während der Ausbildung im Bürgerspital Solothurn und im Spital Grenchen betreute ich oft Sterbenden und deren Angehörigen. Ich schätzte die Komplexität und die Herausforderung dieser Sterbebegleitungen und war immer wieder berührt, wie viel Menschlichkeit und auch Dankbarkeit in diesen Begegnungen stattfanden.
Nach der Ausbildung arbeitete ich weiter im Bürgerspital auf der Neurorehabilitation, wo ich auch Berufsbildnerin für die angehenden Pflegefachpersonen war. Nach der Geburt meiner Tochter Jana im 2013 wechselte ich in die Berufsbildung Pflege, wo ich fortan die Studierenden im Praxisunterricht als Dozentin begleitete. 2015 wurde mein Sohn Nino geboren. In der Zwischenzeit wurde ich durch einige Todesfälle in der Familie auch mehrmals mit der «anderen» Seite der Sterbebegleitung konfrontiert. Ich stellte einmal mehr fest, dass in diesem Bereich oftmals noch nicht das Optimum für die Sterbenden und auch für die betroffenen Familien angeboten werden konnte.

2016/2017 war ich als stellvertretende Pflegedienstleitung in einem kleinen Altersheim für Demenzerkrankte tätig, wo ich meine Erfahrungen in der Leitung und Organisation erweitern konnte.
Seit dem 1.6.2017 bin ich nun als Projektleitung für das Sterbehospiz Solothurn tätig. Ich kümmere mich hauptsächlich um die Konzepte, welche wir für den Betrieb und die Bewilligung des Hospizes benötigen, halte den Kontakt zu den kantonalen Stellen und übernehme weitere Aufgaben in Absprache mit dem Vereinsvorstand.

Im November 2017 durfte unser drittes Kind Leon zu Hause in aller Geborgenheit zur Welt kommen. Ein weiteres Erlebnis, welches mich darin bestärkt, dass möglichst viele wichtige Ereignisse im Leben (- und Sterben- ) eines Menschen in einem würdevollen und geborgenen Umfeld geschehen sollten, wenn dies dem Wunsch der beteiligten Personen entspricht.
Ich freue mich weiterhin enorm, zusammen mit dem Vorstand, dem Verein und allen Interessierten Menschen einen schönen und würdigen Ort für Sterbende entstehen zu lassen.

"Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause."Novalis